Sozialministerin Katrin Altpeter: „Wir wollen den Teufelskreis aus gesundheitlichen Problemen, Arbeitslosigkeit, Krankheit und gesellschaftlicher Ausgrenzung durchbrechen.“
Sozialministerin Katrin Altpeter: „Wir wollen den Teufelskreis aus gesundheitlichen Problemen, Arbeitslosigkeit, Krankheit und gesellschaftlicher Ausgrenzung durchbrechen.“
Sozialministerin Katrin Altpeter hat rund 1 Mio. € aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) für neun Modellprojekte zur Unterstützung von Langzeitarbeitslosen mit gesundheitlichen Einschränkungen freigegeben. Im Rahmen des Landesprogramms „Gute und sichere Arbeit“ kommen diese Mittel mehr als 900 Betroffenen zugute. Die Projekte verbinden gesundheitsfördernde und arbeitsfördernde Maßnahmen und sollen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt ermöglichen. „Wir wollen den Teufelskreis aus gesundheitlichen Problemen, Arbeitslosigkeit, Krankheit und gesellschaftlicher Ausgrenzung durchbrechen“, sagte Ministerin Altpeter am Mittwoch (5. Juni) in Stuttgart. Besonders erfreut zeigte sich die Ministerin darüber, dass es ihr gelungen ist, die ursprünglich für die Projekte vorgesehenen Mittel in Höhe von 0,5 Mio. Euro auf 1 Mio. Euro zu verdoppeln. Nun könnten noch mehr Betroffene von den Maßnahmen profitieren.
Gefördert werden Projekte von neun Trägern, die Maßnahmen in den Landkreisen Ostalb und Heidenheim, Alb-Donau, Biberach und Bodenseekreis sowie in den Städten Freiburg, Tübingen, Pforzheim, Ulm und Biberach, Offenburg und Karlsruhe, Müllheim, Schwäbisch Hall und Künzelsau durchführen (s. Anhang).
„Ich bin sicher, dass diese Projekte zur Gesundheits- und Beschäftigungsförderung für viele Langzeitarbeitslose ein wichtiger Schritt für ihren Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt sind“, so Ministerin Altpeter. Auch aufgrund des Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung müsse alles getan werden, um langzeitarbeitslose Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen.
Ergänzende Informationen:
Die Förderung der neun Projekte ist Teil des Bausteins „Arbeit und Gesundheit“ des im Jahr 2012 verabschiedeten Landesprogramms „Gute und sichere Arbeit“. Mit dem Programm will die Landesregierung Baden-Württemberg ein großes Stück voranbringen auf dem Weg zum „Musterland für gute Arbeit“. Menschen, die schon lange arbeitslos sind oder Schwierigkeiten bei der Ausbildung haben, soll die Teilhabe am Erwerbsleben zu fairen Bedingungen ermöglicht werden. Das Programm umfasst fünf Bausteine für unterschiedliche Zielgruppen.
Die Förderperiode 2007 bis 2013 des Europäischen Sozialfonds (ESF) steht unter der Überschrift „Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung". Unter dem Motto „Chancen fördern" unterstützt der ESF in Baden-Württemberg Projekte, die Menschen und Unternehmen in Zeiten sich wandelnder Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt fit für die Zukunft machen. Zur Umsetzung des operationellen Programms stehen Baden-Württemberg im aktuellen Förderzeitraum insgesamt 266 Millionen Euro aus dem ESF zur Verfügung.
Pressemitteilung vom 05.06.2013 aus dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
Homepage Gabi Rolland MdL
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