Zufallsfoto

Keine Landeshilfe bei Problemimmobilien: Grün-Schwarze Landesregierung lässt Mannheim im Stich

Veröffentlicht am 03.11.2017 in Landespolitik

Die Mannheimer Landtagsabgeordneten Dr. Boris Weirauch und Dr. Stefan Fulst-Blei kritisieren die mangelnde Unterstützung der grün-schwarzen Landesregierung für die Stadt Mannheim beim Aufkauf und der Entwicklung von Problemimmobilien. „Diese Landesregierung sieht keinen Handlungsbedarf und lässt Mannheim damit im Stich“, zieht Weirauch eine bittere Bilanz einer parlamentarischen Anfrage der Abgeordneten an CDU-Innenminister Thomas Strobl.

Als „Problemimmobilien“ bezeichnet man dem Verfall ausgesetzte Wohnhäuser, die teils leer stehen, teils zu menschenunwürdigen Bedingungen vermietet werden und destabilisierend auf Stadtteile wirken. Die Stadt Mannheim hat bereits begonnen, gegen das Problem vorzugehen, unter anderem durch den Aufkauf und die Entwicklung solcher Immobilien in der Innenstadt und in der Neckarstadt-West.

Durch die Maßnahmen ist es der Stadt Mannheim mit vereinten Kräften im Rahmen einer dezernatsübergreifenden Strategie gelungen, die Zahl der Problemimmobilien von 114 auf nunmehr 22 zu reduzieren. Weirauch und Fulst-Blei wollten mit ihrer Anfrage herausfinden, ob sich die Landesregierung vorstellen kann, Mannheim und weitere betroffene Städte zukünftig bei ihren Anstrengungen finanziell zu unterstützen.

Die beiden Abgeordneten verweisen auf die Praxis in Nordrhein-Westfalen. „Das Land NRW hat noch unter der rot-grünen Regierung einen Fonds aufgelegt, mit dessen Kapital Städte unterstützt werden, gezielt Problemimmobilien aufzukaufen und damit Stadtquartiere zu stabilisieren“, zeigt sich Weirauch unzufrieden über die Antwort von CDU-Mann Strobl und wirft der Landesregierung Untätigkeit vor.

Auf die konkrete Frage, ob die Landesregierung die Stadt Mannheim beim Ankauf von Problemimmobilien finanziell unterstützen würde, verweist Innenminister Strobl lediglich auf Mittel aus dem Topf der allgemeinen Städtebauförderung und auf das Bundesprogramm „Soziale Stadt“.

Weirauch sieht dies als ein weiteres Zeichen für das mangelnde Gespür der Landesregierung für den Bereich einer nachhaltigen Stadtentwicklung. „Mit dieser Auskunft lässt Minister Strobl außerdem erkennen, dass der Landesregierung die besonderen Herausforderungen Mannheims wie so oft egal sind“, resümiert Weirauchs Kollege aus dem Mannheimer Norden, Stefan Fulst-Blei.

Homepage Dr. Stefan Fulst-Blei: Für Mannheim im Landtag von Baden-Württemberg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de