Am 4.5. war die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat, Rita Schwarzelühr-Sutter MDB bei uns zu Gast. Sie sprach über die Rolle der Städte und Gemeinden im sozial-ökologischen Wandel.
Am 4.5. war die Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin des Innern und für Heimat, Rita Schwarzelühr-Sutter MDB bei uns zu Gast. Sie sprach über die Rolle der Städte und Gemeinden im sozial-ökologischen Wandel.
Klimaschutz braucht die Kraft der Region – Warum Städte und Gemeinden die wahren Treiber des sozial-ökologischen Wandels sind
Klimawandel als einer der größten oder die größte Herausforderung der Menschheit → wichtig auf allen politischen Ebenen Maßnahmen zu ergreifen – Jahrbuch der Ökologie, „Zeitalter der Städte“ → Städte stehen im Mittelpunkt
Ban Ki Moon: (ehem. UN-Generalsekretär) sagte Städte seien die Orte, an denen der Kampf um nachhaltige Entwicklung gewonnen oder auch verloren wird.
→ Städte als Treiber des Anthropozäns/des menschengemachten Klimawandels
21. Jh. als Jahrhundert der erbitterten Verteilungskämpfe oder als Jahrhundert der Nachhaltigkeit → entscheidet sich v.a. auch in den großen Ballungsräumen/Städten und Gemeinden; heute bereits mehr Menschen in Städten als auf dem Land; bis 2050 voraussichtlich 6,3 Mrd. Menschen, die in Städten wohnen.
71% der energiebedingten Emissionen kommen aus den Städten, 37-49% der Anteil am Gesamtausstoßes von Treibgas von Städten → großes Verringerungspotential
Gleichzeitig sind Städte vom Klimawandel besonders betroffen – Temperatur in Städten im Schnitt 1 Grad höher, Schäden durch Starkwetterereignisse (u.a. durch Versiegelung) → wie gehen wir mit Infrastruktur (Wasser, Abwasser), Platzverbrauch, versiegelten Flächen und Wasserverbrauch (Grünanlagen, blaues Band) um?
→ Städte als Betroffene und Verursacher als Schlüsselfiguren der Klimawende; wie können wir die Städte unterstützen?
Bei der Entwicklung von Städten Nachhaltigkeit einbauen, bei Ausweisung neuer Wohngebiete, bei der Stadtsanierung (wie Städte resilient gegen Klimaveränderung machen?), wie gestaltet man Städte mit weniger Treibhausgasen; Klassiker Gebäude (graue Energie, Wärmeenergieverbrauch), aber auch Mobilität; wie schaffen wir Akzeptanz für diese Maßnahmen?
Höhe CO2-Preis intensiv diskutiert in der Vergangenheit; Einführung des CO2-Preise 25 Euro/t, d.h. Bei Sprit ca. 7 ct/k. Im vergangenen Jahr um ca. 70ct gestiegen; keine langsame Entwicklung, auf die wir uns einstellen können, sondern disruptive Entwicklung, daher müssen wir → CO2-Preis richtig nun aber auch Entlastung voranbringen für gestiegene Kraftstoffpreise (nicht mit Gießkanne, sondern für die, die am meisten betroffen sind);
Energieverbrauch in Städten wie nun Umstieg in Städten leisten leisten (Nuklearkraftwerke helfen hier nicht) im Nahwärmebereich ohne Fehlinvestitionen
→ das bedeutet, dass wir intensiv in Energieeffizienz investieren müssen bei den Gebäuden und bei der Wärmeversorgung (Nahwärmenetz-Alternativen)
→ Planungsbeschleunigung für Erneuerbare Energien voranbringen
→ Hoffnung auf höhere Akzeptanz für Erneuerbare Energien angesichts der stark gestiegenen Energiepreise
Auf den Vortrag von Rita Schwarzelühr-Sutter folgte eine Diskussion u.a. über die Notwendigkeit der Finanzierung von Projekten in Städten/Gemeinden durch Bund/EU, EU-Richtlinien, Rolle des ländlichen Raums in der Mobilität, die Frage nach der Notwendigkeit von Innovation und Umsetzung, dringender Bedarf an Sanierung von Altbestand, Konflikt zwischen Denkmalschutz und Photovoltaik-Anlagen.
Homepage Gabi Rolland MdL
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(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)
Rotes aus der Ortenau
findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de
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