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Landtagsabgeordneter Weirauch mit Bürgermeister Quast und Stadträtin Kamrad zu Besuch beim Verein Mikro Landwirtschaft

Veröffentlicht am 15.11.2019 in Kommunalpolitik

Auf Einladung des Mannheimer SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Boris Weirauch waren SPD-Bürgermeister Lothar Quast, SPD-Stadträtin Lena Kamrad und der Feudenheimer SPD-Bezirksbeirat Klaus Glas zu Besuch beim Verein „Mikro Landwirtschaft“ und haben sich mit Vorstand Bertram Fischer über das Konzept der „Mikro Landwirtschaft“ und Möglichkeiten der Ausweitung dringend benötigter Liegenschaften ausgetauscht.

Für die SPD-Politiker liegen die Vorteile des gemeinschaftlichen Gärtnerns mitten in der Stadt klar auf der Hand. Deshalb wollen sie sich für den Verein stark machen und würde eine Ausweitung des Projekts begrüßen. „Hier wird mit einem überschaubaren Aufwand an Fläche und Ressourcen Menschen in der Stadt, die vielleicht keinen eigenen Garten haben, die Möglichkeit gegeben, Gemüse auf ökologischer Basis selbst anzubauen. Das ist gemeinschaftlich gelebter Klima- und Umweltschutz“, freut sich Weirauch über das Engagement des Vereins.

Der gemeinnützige Verein „Mikro Landwirtschaft – gemeinschaftlicher Gemüseanbau e.V.“ betreibt Gemeinschaftsgärten und Gemeinschaftsäcker, die Menschen in der Stadt den gemeinschaftlichen, ökologischem Gemüseanbau ermöglichen. Auf derzeit drei Gemeinschaftsäckern - Feudenheim-Mitte, Feudenheim-Spinelli und Wallstadt - können Einzelpersonen, Familien oder Gemeinschaften ein Feldstück von 100 Quadratmetern bewirtschaften und so ihr eigenes Gemüse direkt am Wohnort anbauen.

„Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, den lokalen Gemüseanbau selbst in die Hand zu nehmen“, erklärte Fischer das Konzept. „Unser Angebot eignet sich auch gerade für Leute, die bisher wenig Erfahrung in der Landwirtschaft haben, da der Verein ihnen mit Informationen und praktischer Hilfe zur Seite steht.“

Die Angebote des Vereins würden sehr gut angenommen, weswegen er bei Bürgermeister Quast dafür werben wollte, von der Stadt weitere Flächen zur Verfügung gestellt zu bekommen. Das SPD-geführte Liegenschaftsdezernat hatte dem Verein im Spätsommer bereits eine Fläche am Neckarauer Niederbrückl-Platz verpachtet. Quast versicherte dem Verein, weitere Flächen zu prüfen. Bertram Fischer betonte in diesem Zusammenfassung die Vorteile des gemeinschaftlichen Gärtnerns: „Man kommt an die frische Luft, und ist nicht nur Konsument, sondern auch Produzent des eigenen Essens.“

Für Stadträtin Lena Kamrad war auch besonders das Potenzial von Gemeinschaftsgärten in Schulen, die der Verein zu Verfügung stellt, überzeugend: „Schulgärten sind eine hervorragende Möglichkeit, Kinder an Landwirtschaft heranzuführen und sie Verantwortung lernen zu lassen, für die Schulen selbst jedoch normalerweise mit hohem Aufwand verbunden.“ Das Angebot des Vereins, von den Hochbeeten über die Lehrmaterialien alles für einen Schulgarten zur Verfügung zu stellen, hält sie deswegen für eine große Chance für innerstädtische Schulen.

Bezirksbeirat Klaus Glas war besonders beeindruckt von der Rolle, die Mikro Landwirtschaft für die lokale Artenvielfalt spielen kann. Mikro Landwirtschaft setzt auf Mischkultur statt die in der Großlandwirtschaft vorherrschende Monokultur, und auf einen nachhaltigen Lebensmittelanbau. Teil des Konzepts ist die Förderung der Artenvielfalt durch Bodenleben und Humus-Aufbau sowie Lebensräume für Wildbienen.

Homepage Dr. Boris Weirauch: Ihre starke Stimme im Landtag von Baden-Württemberg

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