Zufallsfoto

Erdwärme wird endlich heißes Thema

Veröffentlicht am 13.03.2012 in Fraktion

Jochen Ficht fordert, dass die Geothermie in Offenburg gefördert wird.

Einen heißen Tipp gibt die SPD-Fraktion im Gemeinderat mit ihrem Antrag zur Geothermie. Die Erdwärme soll in Offenburg endlich genutzt werden. Dazu soll die Stadtverwaltung eine Arbeitsgruppe mit ganz konkreten Aufgaben einrichten, fordert Fraktionssprecher Jochen Ficht.

Die Offenburger Fachmesse Geotherm wurde innerhalb nur weniger Jahre zur Nummer eins in Europa. Offenburg verfügt nicht nur im Messesektor über viel Erfahrung zum Thema Geothermie. Auch die Hochschule Offenburg hat ein beachtliches personelles und inhaltliches Potenzial zu diesem Themenkomplex anzubieten. Leider ist das Thema oberflächennahe Geothermie grundsätzlich, aber auch in unserer Stadt, völlig unterbelichtet. Obwohl vorliegendes Kartenmaterial für den Oberrheingraben und auch für Offenburg auf ein enormes Potenzial hinweist. Ein Redner auf der Geotherm 2012 formuliert: „Die oberflächennahe Erdwärme am Oberrhein bietet eine besonders herausragend Chance für regenerative Energienutzung.“ In den letzten Jahren gab es auch bei der Nutzung von oberflächennaher Erdwärme eine beachtliche rasante technische Entwicklung. Die SPD-Gemeinderatsfraktion stellt vor diesem Hintergrund folgenden Antrag: 1. Die Stadtverwaltung setzt eine Arbeitsgruppe „Oberflächennahe Geothermie in Offenburg“ ein. Dieser Arbeitsgruppe sollen Vertreter angehören von der Stadt Offenburg, der Hochschule Offenburg, der Stadtbau, der GemiBau, der Energieversorger badenova und E-Werk Mittelbaden. 2. Ziele dieser Arbeitsgruppe sollen unter Anderem sein

  • Prüfung des Einsatzes von oberflächennaher Geothermie in einem Neubau eines Mehrfamilien Wohnhauses.
  • Erstellung einer Machbarkeitsstudie zum möglichen Einsatz von oberflächennaher Geothermie in einem Neubaugebiet / Versorgung von Teilen oder dem Gesamtareal.

Selbstverständlich sind alle Fördermöglichkeiten für ein derartiges Pilotprojekt (für Machbarkeitsstudie und eventuell Umsetzung) von Bund, Land, Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), Ökologie- und Innovationsfonds der Energieversorger... abzuklären und auszuschöpfen. 3. Die kommunalpolitischen Gremien (Ausschüsse, Gemeinderat) sowie die Öffentlichkeit sind fortlaufend über den aktuellen Stand zu informieren. 4. Wir erwarten eine zeitnahe Stellungnahme zu unserem Antrag sowie eine zeitnahe Umsetzung der beantragten Machbarkeitsstudie. Die Energiewende in Deutschland wird nur zu realisieren sein, wenn sie weitgehend vor Ort in Städten und Gemeinden erfolgt. Regenerative Energieerzeugung durch Sonne, Wasser und Wind sind sehr starken Schwankungen unterworfen. Oberflächennahe Geothermie könnte im Gegensatz zu jeder Tages- und Jahreszeit konstante Erträge liefern. Um die Energiewende überhaupt annähernd zu erreichen, sind alle Möglichkeiten der regenerativen Ernergieerzeugung und Energienutzung auszuschöpfen. Unser Antrag soll dazu beitragen, dass Offenburg den Mut hat, neue Wege zu gehen und das Ziel Energiewende und Klimaschutz bei uns in Offenburg zu erreichen.

Homepage SPD Offenburg

Termine Gengenbach

hier finden sich die nächsten Termine in des Ortsvereins Gengenbach. Eine Übersicht aller Termine der umliegenden Ortsvereine findet sich unter Termine.

Der Rote Ortenauer

(Zeitung des SPD-Kreisverbands Ortenau)

Rotes aus der Ortenau

findet sich unter https://www.roter-ortenauer.de

Banner

Jetzt Mitglied werden Online spenden

WebSozis

24.08.2026 19:52 Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal
Die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann bei der Pflegereform unterstützen wir, sagt Christos Panztazis. Dafür braucht es aber auch eine gerechte Gegenfinanzierung. „Wir begrüßen die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann ausdrücklich. Es ist richtig, die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige komplett zurückzunehmen. Wir als SPD haben von Anfang an deutlich gemacht: Die Stabilisierung… Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal weiterlesen

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de